Ivica´eine Reise ins Ungewisse

Ivica´eine Reise ins Ungewisse

9,90 EUR

inkl. Versandkosten

Lieferzeit: Innerhalb 24 Stunden (Download)


downloads: 
Lizenzart: 

Leseprobe  

Die Geburt ein Hinterzimmer im Kaffeehaus meiner Mutter in Osijek im Gastraum mein Vater und seine Taxikollegen die schon auf meine Ankunft warteten und schon ein wenig betrunken waren, um zwei Uhr kam der Ruf der Hebamme er ist da, ein Junge, und das Feiern ging weiter bis zum Morgengrauen. Nach ein paar Tagen wurde ich getauft auf den Nahmen Ivan ( Ivica )

Ivica, ein Junge, der die meiste Zeit auf der Straße und im Überschwemmungsgebiet der Drau verbringt, teils mit seinem Freund Joso teils mit anderen Jungs und dann wieder alleine, der kein Spielzeug kennt, weil man sich keines kaufen konnte deshalb alles was er so auf der Straße findet für ihm und in seiner Fantasie ein Spielzeug wird. Ist es eine alte Fahrradfelge ohne Speichen eine Dose oder ein Frosch eine Blindschleiche ( Schlange ) es wurde alles verwendet um damit zu Spielen.

Die Mutter Gelegenheitsarbeiterin bei Juden der Vater Taxibesitzer, was man auch Gelegenheitsarbeit nennen könnte da er selten einen Fahrgast hatte und mehr am Taxistand und Kaffeehaus verbrachte, wo er auch meine Mutter kennenlernte als sie noch ein Kaffeehaus besaß und natürlich auch im Arrest wo er wegen seines Dickschädels des öfteren verdonnert wurde und wir ihm dann das Essen bringen mussten weil das Essen im Gefängnis nicht gut genug war.

Das Krank sein konnten wir uns nicht leisten und als ich krank war musste ich im Bett bleiben und wurde mit Hausmitteln von meiner Mutter behandelt sie wiederum wurde von meinem Vater behandelt. Einmal hatte sie einen Holzspan im Finger, der war schon eiterig auch diese Operation erledigte mein Vater mit dem Taschenmesser. Das Krank sein war für mich so schlimm, schlimmer war das allein sein den ganzen Tag bis in die Nacht bis meine Mutter nachhause kam.

Dann kam der Krieg und die Deutschen marschierten in Osijek ein, die Panzer fuhren durch die Hauptstraße begleitet von den Stukas die oben flogen und uns Kindern kam das alles nicht wie ein grausiger Krieg mit vielen Toten, sondern eher wie eine Prozession vor und wir waren die Zuschauer am Straßenrand und es viel nicht ein einziger Schuss. Dabei haben wir uns schon auf etwas Grausiges mit Angst und Schrecken vorbereitet aber es kam ganz anders. Arm waren ja die Juden, deren Synagoge wurde gleich in Brand gesetzt sie sind von der Gestapo abgeholt und in unserer Schule untergebracht worden.

 


Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 24. Februar 2010 in unseren Katalog aufgenommen.

Warenkorb

Sie haben noch keine Artikel in Ihrem Warenkorb.
Warenkorb »

Willkommen zurück!

eMail-Adresse:
Passwort:
Passwort vergessen?

Newsletter Anmeldung

eMail-Adresse:

Kundengruppe:


Kundengruppe: Gast

Hersteller

Parse Time: 0.147s